Bodeit & Partner
Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis


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Bodeit & Partner Leistungen (Index)

 

Füllungstherapie Kieferorthopädie Zahnchirurgie Implantate Lachgas  Parodontologie Kinderzahn -heilkunde Kiefergelenks- erkrankungen Wurzelkanal-behandlungSchnarchtherapie Kosmetische Zahnheilkunde Prophylaxe Zahntechnisches Labor

Füllungstherapie

Man unterscheidet direkte Füllungen aus Zement, Amalgam, Kunststoff und Goldfolie.

Zementfüllungen sind rein provisorische Füllmaterialien. Sie werden nur für wenige Wochen als Übergangsmaterial bis zu einer definitiven Versorgung eingesetzt.

Amalgam wird bis zum heutigen Zeitpunkt von den gesetzlichen Krankenkassen als „Grundversorgungsmaterial“ zum Füllen von Zahndefekten bezahlt.

Die Kassen stützen sich dabei auf die nachgewiesene lange Haltbarkeit. Diskussionen um eine körperschädliche Wirkung durch das enthaltene Quecksilber reißen nicht ab und in der Literatur gibt es widersprüchliche Untersuchungsergebnisse. Viele Patienten stört aber auch die Ästhetik der dunkel wirkenden Füllung.

Kunststoff- oder Compositefüllungen sind heute das wohl meist verwendete Füllmaterial. Die Quecksilberfreiheit und naturidentische Ästhetik sind die positiven Eigenschaften dieses Materials. Die Verarbeitung des Materials ist für den Zahnarzt schwieriger und zeitintensiver als die anderen Füllstoffe. Die meisten Patienten akzeptieren daher die moderaten Zuzahlungen und die statistisch etwas kürzere Lebensdauer im Vergleich zum Amalgam.

Goldhämmerfüllung:

Eine heute nicht mehr so verbreitete, weil extrem zeit- und arbeitsaufwändige Füllung ist die Goldhämmerfüllung. Bei dieser Füllungsart wird der Hohlraum im Zahn direkt vom Zahnarzt mit Goldfolie so lange verdichtet bis eine komplette Auffüllung des Defektes erreicht ist. Diese Füllmethode ist die haltbarste die es gibt! Solche Füllungen können nachweislich über 50 Jahre halten! Durch seine Mitgliedschaft in der American Academy of gold foil operators und regelmäßiger Kurse beherrscht Herr Dr. George Bodeit als einer von wenigen Zahnärzten noch die Technik der Goldhämmerfüllung.

Als Alternative zu den direkt vom Zahnarzt hergestellten Füllungen, gibt es noch die indirekten Füllungen aus dem Dentallabor. Diese Inlays, wie sie fachlich korrekt heißen, gibt es aus zwei unterschiedlichen Materialien:

Goldinlays: stellen bereits seit Jahrzehnten die beste Versorgungsform von Zahndefekten dar. Ihre lange Haltbarkeit und das gute Preis-Leistungsverhältnis hat den Begriff „Goldstandart“ in der Zahnmedizin geprägt. Auch heute gibt es viele Patienten die sich bewusst für diese goldglänzende Versorgung entscheiden.

Keramikinlay: Für alle Patienten die metallfrei und höchst ästhetisch versorgt werden möchten, gibt es das Keramikinlay. Moderne Fertigungs- und Verklebungstechniken führen zu einer perfekten Kopie der Natur. Die heutigen Keramikinlays erreichen nahezu die gleiche Haltbarkeit wie Goldinlays.

Zahnersatz: dient der funktionellen und kosmetischen Rekonstruktion der durch Unfall oder Erkrankung verloren gegangenen Zähne. Nach Indikation und Patientenwunsch unterscheidet man festen und herausnehmbaren Zahnersatz.

Die heutige Dentaltechnik bietet eine Vielzahl technischer Möglichkeiten. Bei der Beratung können wir Ihnen mit Schaumodellen und einer Computer unterstützten 3D Graphik die einzelnen Besonderheiten anschaulich und verständlich vermitteln. Alle Zahnärzte unseres Teams haben vor dem Studium eine abgeschlossene Ausbildung als Zahntechniker absolviert. Die Ärzte kennen also auch die Grenzen technischer Möglichkeiten und werden Sie in puncto Kosmetik und Biodynamik individuell und umfassend beraten.

Kieferorthopädie

Die KFO ist ein Fachgebiet der Zahnmedizin und befasst sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen. In unserer Praxis ist Frau Dr. Simone Bodeit die Spezialistin für Kieferorthopädie. Wir möchten versuchen die am häufigsten gestellten Fragen kurz vorzustellen.

Wann sollte eine Behandlung beginnen?

Bereits mit fünf Jahren ist der Gang zum Arzt für Kieferorthopädie sinnvoll.

Warum KFO?

Die Stellung der Zähne im Kiefer und die Lage von Ober- zu Unterkiefer sind maßgeblich für das gesunde und richtige Funktionieren des Kauapparates.

Worauf Eltern achten sollten

Daumenlutschen oder vorzeitiger Milchzahnverlust durch Karies sind die häufigsten Ursachen für Zahnfehlstellungen.

Die Diagnose

Um den Umfang der erforderlichen Behandlung zu erkennen, müssen unterschiedliche Befunde erhoben werden.

Die Behandlung

Ergebnis der intensiven und umfangreichen Diagnose ist der individuelle Behandlungsplan.

Spangen, Brackets & Co.

Eine kieferorthopädische Behandlung erfolgt mit unterschiedlichen Apparaten. In unserer Praxis wird sowohl mit festsitzenden als auch mit herausnehmbaren Apparaturen gearbeitet.

Die unsichtbare Zahnspange

Neben den Zahnspangen gibt es mittlerweile eine neue, dritte Methode der Zahnkorrektur – Invisalign

Wie halte ich mein Kind bei der Spange?

Unsere Kids haben weitaus weniger Berührungsängste, denn fast 70% der Kinder sind Spangenträger.

Die Zahnpflege

Gute Zahn- und Mundhygiene sind Voraussetzung für gesunde Zähne, besonders während einer kieferorthopädischen Behandlung. In unserer Praxis begleitet ein optimales Prophylaxeprogramm die kieferorthopädische Behandlung, um Zahnschäden zu vermeiden.

Gebühren

Privatversicherte Patienten bekommen Behandlungsgebühren - abhängig vom der Erstattungsstelle, deren Zahlungsmoral und dem jeweiligen Tarif - mehr oder weniger erstattet.

Gesetzliche Kassen: Wer bei einer kieferorthopädischen Behandlung noch Zuschuss zur Grundversorgung erhält, hängt vom Bedarfsgrad (KIG) ab. Es gibt 5 Grade. Ab Grad 3 ist Kassenzuschuss möglich. Die Einstufung von 1 oder 2 sagt allerdings nichts über

  • die medizinische Notwendigkeit oder Schwierigkeit,
  • den Kiefergelenksbefund (Risiken, Knirschen/Knacken u.a.m.)
  • die Risiken bei Unterlassung der Regulierung.

Zahnchirurgie

Nicht immer muss ein schmerzender Zahn gleich entfernt werden. Die moderne Zahnmedizin bietet eine Vielzahl von Methoden um einen anscheinend hoffnungslos zerstörten oder beherdeten Zahn zu retten und ihn wieder seiner Funktion zuzuführen bzw. als Stützpfeiler für eine Krone, Brücke oder Teilprothese verwenden zu können.  In manchen Fällen werden solche Erhaltungsversuche begleitet von chirurgischen Maßnahmen.

Die Wurzelspitzenresektion

In Lokalanästhesie wird die meist eitrige Wurzelspitze und der entzündete Knochen mit Ultraschall oder rotierenden Fräsern entfernt. Die Wurzelkanäle werden neuerlich gereinigt, desinfiziert und mit einem Wurzelstift dicht verschlossen. Das Zahnfleisch wird vernäht. Hat die Eiterung der Wurzelspitze bereits sehr viel Kieferknochen zerstört kann zur Verbesserung synthetischer Kunstknochen eingesetzt werden.

Weisheitszahn-Operation

Sehr häufig kommt es vor, dass die dritten Backenzähne (= Weisheitszähne) zu wenig Platz im Ober- und/oder Unterkiefer haben und mit dem 18.-21. Lebensjahr daher überhaupt nicht oder nur unvollständig durchbrechen können und somit keine Kaufunktion haben. 

Oft liegen die Weisheitszähne schon während der Entwicklung im Kiefer statt senkrecht horizontal und können sich dadurch selbst bei ausreichendem Platzangebot im Kiefer nicht in die Zahnreihen einordnen. Wenn daher akute oder chronische Beschwerden auftreten, müssen Weisheitszähne chirurgisch entfernt werden.

Zahnextraktionen

Manchmal sind Zähne nicht mehr erhaltungswürdig. Dann ist eine Entfernung notwendig. Unter lokaler Betäubung lassen sich heutzutage fast alle Zähne schmerzfrei entfernen. In unserer Praxis werden alle zahnchirurgischen Eingriffe durchgeführt. Nur Patienten mit starken allgemeinmedizinischen Erkrankungen, die einer stationären Aufnahme bedürfen, werden an darauf spezialisierte Kliniken überwiesen.

Implantologie

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel. Es hat ein meist schraubenförmiges oder zylindrisches Design. Es wird in den Kieferknochen eingepflanzt, um verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Ein Zahnimplantat übernimmt die gleiche Funktion wie die eigene Zahnwurzel, da es direkt mit dem Knochen verwächst: Es trägt Zahnersatz, z.B. Einzelkronen, Brücken, oder es kann herausnehmbaren Zahnersatz sicher verankern. Beim Zahnimplantat-Aufbau unterscheidet man den Implantatkörper, der in den Knochen eingebracht wird, und die Aufbauteile, mit deren Hilfe Kronen oder Haltestrukturen für Prothesen am Implantatkörper befestigt werden (s.Bild).

Zahnimplantat

Zahnärztliche Implantate werden seit etwa 40 Jahren in der Zahnheilkunde eingesetzt. Verschiedene Materialien, unter anderem auch Keramik, kamen auf der Suche nach dem idealen Werkstoff zum Einsatz. In den letzten 30 Jahren der schnell voranschreitenden implantologischen Forschung hat sich Reintitan als das Basismaterial für fast alle zahnärztlichen Implantate durchgesetzt.

Fast alle Implantate bestehen heute aus hochreinem Titan, da es besonders gewebefreundlich (biokompatibel) ist und mit dem Knochen einen sicheren Verbund bildet (Osseointegration). Die Entwicklung der Zahnimplantate ist somit eng mit der Nutzung und Entwicklung des Leichtmetalls Titan verknüpft.

Erkenntnisse über den Werkstoff Titan als ideales Material für den Einsatz im Knochen, stammen ebenfalls aus den Fünfziger Jahren, als festgestellt wurde, dass es sich biologisch neutral verhält und keine allergischen oder Fremdkörperreaktionen auslösen kann. Es stellt damit das ideale Material für das Einbringen in den Körper dar. 1965 führte Branemark, zu diesem Zeitpunkt Anatomieprofessor an der Universität Göteborg, die erste Implantation mit einem Schraubenimplantat aus Titan bei einem Patienten namens Gösta Larsson durch.

Nach jahrzehntelanger Erfahrung in der Implantologie, hat diese heute einen erfolgreichen Stellenwert in der Zahnmedizin. Unsere Praxis ist seit 2002 als Spezialistenpraxis bei der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) gelistet.

Lachgassedierung

Was ist Lachgas?

Lachgas - auch Stickstoffoxid – ist ein nichtallergenes und nicht reizendes Gas, was das zentrale Nervensystem beeinflusst. Es wurde bereits im 19. Jahrhundert entdeckt und wird in der Medizin seit 150 Jahren routinemäßig als ein sicheres und gut steuerbares Beruhigungsmittel (Sedativum) eingesetzt.

Wie wirkt Lachgas?

Über eine kleine Nasenmaske wird ein Sauerstoff-Lachgasgemisch eingeatmet, das über die Lunge aufgenommen, aber nicht verstoffwechselt wird. Während das Bewusstsein und sämtliche Schutzreflexe erhalten bleiben, wirkt es gleichzeitig:

  • anxiolytisch - angstreduzierend
  • sedierend – beruhigend und entspannend
  • analgetisch – leicht Schmerz lindernd
  • schaltet den Würgereiz aus

Innerhalb weniger Minuten wird das Lachgas vollständig über die Lunge abgeatmet und man verlässt ohne Nachwirkungen die Praxis.

Parodontologie

Blutendes Zahnfleisch beim Zähneputzen? Statistisch gesehen leidet zwei drittel der Bevölkerung an einer Zahnfleischerkrankung. Die Ursachen der im Volksmund genannten „Parodontose“ sind vielfältig. Erstes Warnsignal sind Blutungen des Zahnfleisches beim Zähne putzen. Leider wird dieses Signal von der überwiegenden Anzahl der Menschen ignoriert. Sie vermuten vielleicht ein bisschen zu fest geputzt zu haben oder haben andere harmlose Erklärungen. Leider ist der Ablauf der Erkrankung lange schmerzlos. Probleme entstehen oft erst nach starkem Fortschritt der Erkrankung. Ein Verlust der Zähne ist dann oft nicht mehr abzuwenden.

Fakt ist, dass nur eine gesunde Einheit von Knochen, Zahnfleisch und Zahn, für eine langfristige Kaufunktion steht. Sollten Sie Probleme mit Ihrem Zahnfleisch haben – die Praxis Dr. Bodeit & Partner ist seit 2006 nach einer Zertifizierung als Spezialistenpraxis bei der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG-paro) geführt und verfügt über die aktuellsten medizinischen Kenntnisse bei der Behandlung dieser Erkrankung.

Kinderzahnheilkunde

Spezialisierung für Kinder und Jugendzähne – zu unserer Kinderzeit gab es das nicht! Zahnärzte werden bis heute von den Universitäten als „Generalisten“ ausgebildet. Den Kinderzähnen, die ja nur wenige Jahre ihren Dienst in Kindermündern leisten, wurde in Vorlesung und Lehre nur wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Heute wissen wir, dass auch Kinderzähne wichtige Aufgaben haben. Sie sind wichtig bei der Lautbildung und haben eine Platzhalterfunktion für die bleibenden Zähne. Der frühzeitige Verlust von Milchzähnen, durch unterlassene oder falsche Behandlung, schafft Arbeit für tausende von Kieferorthopäden und Logopäden.

Frau Dr. Bodeit war eine der ersten bundesweit Spezialistinnen mit Fortbildung für Kinder und Jugendzähne. Schwerpunkt der Fortbildung war und ist die kindgerechte Behandlung. Die Umsetzung von psychologischen und hypnotischen Techniken führt bei Kindern meist zu einer entspannten und stressfreien Behandlung. Hierdurch können Behandlungstraumatas vermieden und ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Zahnarzt und Kind geschaffen werden. Für extrem umfangreiche Behandlungen kann auch eine Vollnarkose sinnvoll sein.

Frau Dr. Simone Bodeit ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (DGK) und engagiert sich regelmäßig vor Kinderärzten, Kindergärten und Grundschulen mit Vorträgen. Für das Lüdenscheider SOS Kinderdorf ist Frau Dr. Bodeit seit Sommer 2007 Kooperationspartner für den Bereich Zahnheilkunde.

Unser Tipp

Gehen Sie mit Ihrem Kind nicht erst zum Zahnarzt, wenn eine schmerzhafte Erkrankung vorliegt, sondern schon frühzeitig. Wir empfehlen den ersten Zahnarztbesuch im 6. Lebensmonat. Eltern können noch viel erfahren und der Weg zu kariesfreien Kinderzähnen ist einfacher als viele denken.

Kiefergelenkserkrankungen

Das Kiefergelenk ist das komplizierteste Gelenk des Menschen. Tagtäglich arbeitet es viele hundert Male: beim Kauen, Sprechen, Schlucken. Es verbindet den Unterkiefer mit dem Schädel und kann sich dabei in allen drei Achsen bewegen. Durch seine Komplexität ist es jedoch auch sehr anfällig. Probleme am Kiefergelenk werden unter dem Begriff CMD – „craniomandibuläre Dysfunktion" zusammengefasst. Sie wurden erstmals 1934 beschrieben durch Dr. Costen und man nannte es damals das „Costensyndrom“.

Welche Probleme können auftreten?

Die Probleme können unterschiedlicher Natur sein. Die Beschwerden machen sich bemerkbar in Form von Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Nackenschmerzen, Schulterschmerzen, Taubheitsgefühl in Armen und Fingern, eingeschränkter Nackenbeweglichkeit, Tinnitus, Halsempfindlichkeit, Zungenschmerzen, Kiefergelenkschmerzen, Bewegungseinschränkung des Unterkiefers, Migräne, Augenschmerzen, Schwindel. Meistens hört man ein Knacken beim Öffnen bzw. Schließen des Mundes oder beim Kauen. Oftmals bekommt man den Mund auch gar nicht mehr richtig auf.

Die Ursachen für Kiefergelenksprobleme können vielfältig sein: eine plötzliche Überbelastung beim Kauen, ein Unfall, ungleiche Okklusionsverhältnisse oder Knirschen.

Eine wirksame erste Behandlungsmaßnahme, egal welche Ursache der Kiefergelenkserkrankung zugrunde liegt, ist eine Dekompression des Kiefergelenkes mit einer Aufbissschiene.

Durch die Entspannung löst sich wiederum die Verkantung des Kiefergelenkes, so dass es bei Bewegung in seiner Bahn bleibt. Auch das Knacken bleibt dann aus. Die Schiene sollte mindestens jede Nacht und auch möglichst tagsüber (24 Stunden) getragen werden. Stress muss auf jeden Fall vermieden werden. Die Behandlung kann mit Muskel entspannenden Medikamenten und Therapien begleitet werden.

Mit einer CMD geht regelmäßig auch eine Schiefhaltung der Wirbelsäule einher. Daher ist eine definitive Therapie nur möglich unter Hinzuziehung versierter Orthopäden und Krankengymnasten damit die Muskulatur symmetrisch ausgerichtet werden kann. Einen ersten Hinweis auf Rückenproblematik und Beckenschiefstellung gibt das Cross’sche Zeichen. Dabei stimmen die Mittellinien der beiden Kieferhälften nicht überein, sondern weicht der Unterkörper zu der Seite ab auf der das Becken tiefer steht.

Das Behandlungsziel ist ein gesundes Kiefergelenk (ohne Knacken und anderen Beschwerden) mit geradem Rücken und einer guten Okklusion und Artikulation. Daher muss nach ersten krankengymnastischen Sitzungen bei denen die Wirbelsäule und das Becken gerade eingestellt werden, die korrekte Position des Gelenkköpfchens in seiner Gelenkpfanne gefunden werden. Dazu werden die Bewegungen des Kiefers aufgezeichnet und an Hand dieser Aufzeichnungen die korrekte Lage, dort wo das Gelenkköpfchen zu stehen kommen soll, berechnet. Nun beginnt die eigentliche Schwerstarbeit: das Gebiss so einzustellen, dass die Bisssituation - wie sie mit Aufbissschiene erreicht wird - in die Okklusion und Artikulation einzubauen. Dazu kann teilweise auf die Kieferorthopädie zurückgegriffen werden. Meistens wird die Lösung jedoch mit prothetischen Konstruktionen herbeigeführt.

Wurzelkanalbehandlung

Eine Wurzelkanalbehandlung ist eine endodontische Zahnbehandlung mit dem Ziel, einen Zahn zu erhalten, wenn er devital, also sein Zahnmark abgestorben oder irreversibel entzündet ist.

Zähne besitzen in ihrem Inneren einen Hohlraum, der lebendes Gewebe, die sogenannte Pulpa (Zahnnerv) enthält. Der gesunde Zahnnerv ist durch das Zahnbein (Dentin) und dem darüberliegenden Schmelzmantel vor Bakterien geschützt. Erkrankt der Zahn an einer Karies, so können die Bakterien bis zu der Pulpa vordringen und somit eine Entzündung des Nerven verursachen. Die Folgen dieser Entzündung sind gelegentliche Beschwerden bei Kälte- bzw. Wärmereizen, plötzliche oder unter Umständen länger anhaltende Schmerzen.

Es ist aber auch möglich, dass die Entzündung und das Absterben des Nerven völlig beschwerdefrei verläuft. Erfolgt nun keine Behandlung des erkrankten Zahnes, können die Bakterien nach Zerstörung der gesamten Zahnpulpa ungehindert in den Kieferknochen eindringen und dort ebenfalls eine Entzündung auslösen.

Durchbricht diese Entzündung den Kieferknochen, kann sich die Infektion möglicherweise auch bis in die Weichteile des Gesichtes oder Halses ausbreiten.  

Warum ist eine Wurzelkanalbehandlung notwendig?

Bei dieser Behandlung muss durch Bakterien infiziertes und zerstörtes Gewebe des Zahnmarks aus dem Inneren des Zahnes entfernt werden. Der somit entstandene Hohlraum muss gereinigt, desinfiziert und erweitert werden, um ihn durch eine spezielle, erwärmte Füllung (Guttapercha) hermetisch abdichten zu können. Zum Zahnerhalt ist die Endodontie eine Schlüsseldisziplin in der Zahnmedizin.

Zahnverlust kann zur Einschränkung der Lebensqualität führen und auch erhebliche Folgekosten durch die dann notwendige Herstellung von Zahnersatz oder Implantaten hervorrufen.

Ziel der Wurzelkanalbehandlung:

Entfernung des Pulpengewebes einschließlich Bakterien aus den Wurzelkanälen. Füllen des gesamten Hohlraumes (Wurzelkanäle) mit entsprechenden gewebefreundlichen Materialien. Nachkontrolle der Therapie auf komplette Ausheilung von z. T. bestehenden Entzündungen an der Wurzelspitze.

Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung:

Wurzelbehandlung

Grundsätzlich setzt sich die Wurzelkanalbehandlung aus drei Phasen zusammen:

  • a) Schmerzbehandlung: Füllungstherapie, wenn noch möglich, oder Einleitung der Wurzelbehandlung
  • b) das Finden und die Aufbereitung aller Wurzelkanäle und
  • c) das Füllen der Wurzelkanäle.

Wurzelbehandlung

Vor der endodontischen Behandlung

empfiehlt sich die Einnahme von 400 mg Ibuprofen, eine Stunde vor Behandlungsbeginn. Diese Behandlungen werden mit örtlicher Anästhesie ausgeführt. Es gibt normalerweise keine Beschränkungen nach dieser Behandlung, das Führen von Kraftfahrzeugen oder die Wiederaufnahme der Arbeit betreffend.

Wir sind jederzeit für Rücksprachen verfügbar, sollte sich aus Ihrer Sicht ein Problem einstellen. Setzen Sie die Einnahme aller Medikamente für Blutdruckprobleme, Zuckerkrankheit, Schilddrüsenprobleme oder andere Erkrankungen so fort, wie von Ihrem Arzt empfohlen.

Wenn es eine Frage gibt, rufen Sie unsere Praxis bitte vor Ihrem Termin an.

Wenn Ihnen von Ihrem Arzt oder von uns zu einer antibiotischen Vorbehandlung geraten worden ist, zum Beispiel wegen Herzerkrankungen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie am Tag Ihres Termins das verschriebene Antibiotikum in der verordneten Dosierung eingenommen haben. Wenn es hier Fragen gibt, rufen Sie unsere Praxis bitte vor Ihrem Termin an.

Nachdem die endodontische Behandlung abgeschlossen und das Wurzelkanalsystem permanent versiegelt worden ist, ist es nun von vorrangiger Bedeutung die Zahnkrone als Ganzes wieder mit einer Überkronung zu stabilisieren, um Ihren Zahn vor einem erhöhten Bruchrisiko zu schützen.

Nach einer fast zweijährigen postgraduierten Ausbildung erhielt Dr. George Bodeit im November 2008 von der Deutschen Gesellschaft für Endodontie das Zertifikat zum Spezialisten.

Schnarchtherapie

Schnarchen

Schnarchen ist eine Volkskrankheit.

Im Schlaf produzieren rund 30 Millionen Deutsche ein Schnarchgeräusch. Schlafstörungen durch Schnarchen sind ein bekanntes Problem. Schnarchen ist nicht nur lästig für den Lebenspartner, sondern kann gesundheitliche Folgen haben und die Lebenserwartung signifikant verkürzen.

Es gibt zahlreiche mythologische Vorstellungen und überwiegend philosophische Beschäftigungen mit dem Phänomen Schlaf. Hippokrates nannte den Schlaf eine „Pause des Lebens“. Erst nach der Entwicklung des Elektroenzephalogrammes „EEG“ durch Berger 1929, hatte man die Möglichkeit die elektrische Aktivität der Hirnrinde zu messen und aufzuzeichnen.

So konnte der Funktionszustand des Gehirnes im Wach- und Schlafzustand erfasst werden. Hierbei wurde schnell klar, dass Schlafen keinesfalls eine „Pause des Lebens“ ist. Es wurde festgestellt, dass die Hirnaktivität während des Schlafes teilweise aktiver ist als im Wachzustand!

Es entwickelte sich so eine neue Medizin- und Forschungsdisziplin, die Somnologie (Schlafmedizin). In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass weder die Krankheitsentstehung noch die gesundheitlichen Folgen der Schlafstörungen auf eine einzige Medizindisziplin beschränkt sind. Zu einer umfassenden schlafmedizinischen Abklärung von Schnarchen ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen wie Neurologie, HNO, Internisten, Kardiologen, Urologen, Zahnarzt und anderer Medizingruppen erforderlich.

Wie entsteht Schnarchen ?

Diese heftige Ruhestörung in der Nacht entsteht, wenn sich während des Schlafs die Muskulatur im Rachenraum entspannt und dadurch das Gewebe bei der Atmung in Schwingung gerät. Fallen dann noch Unterkiefer und Zunge nach hinten, verengt oder verschließt sich der Atemweg, so dass Atempausen (Apnoen) entstehen können. Häufen sich diese Atempausen, fühlt sich der Patient am nächsten Tag zerschlagen und müde. Die Gefahr des Sekundenschlafs steigt enorm an, wie z.B beim Autofahren, bei der Arbeit oder einfach vor dem Fernseher.

Welche Faktoren fördern das Schnarchen ?  

  • große Rachenmandeln,  
  • ein langes weiches Gaumensegel,  
  • ein vergrößertes Zäpfchen,  
  • Einlagerung von Fettgewebe (bei Übergewicht)
  • Abendlicher Alkoholkonsum.

Kann man Schnarchen medizinisch beim Zahnarzt behandeln ?

Vor einer Behandlung sollte durch eine ambulante oder stationäre Untersuchung der Schweregrad der Schnarcherkrankung ermittelt werden. Grundsätzlich besteht die Behandlung einer schnarchindizierten Erkrankung mit einer cPAP (continious positiv air pressure) Maske. Diese Behandlung mit der Überduckbeatmung stellt den „Goldstandart“ in der Therapie dar. Nur Patienten mit leichten bis mittelschweren Erkrankungen können durch zahnärztliche Geräte therapiert werden.

Die Behandlung beim Zahnarzt reicht von der Schnarchschiene, über schonende operative Straffungen des weichen Gaumens und der Rachenwand bis hin zu funktionellen Korrektureingriffen im Nasenbereich oder umfangreichere verlagernde Operationen des Ober- und Unterkiefers. Welche die optimale Therapie ist, weiß nur der erfahrene Zahnarzt oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt, der dann auch in der Lage ist, den Eingriff erfolgreich durchzuführen.

Was macht die Schnarchschiene ? 

Die spezielle Schnarchschiene schiebt den Unterkiefer nach vorne und hält ihn fest, damit die Zunge, die fest am Unterkiefer angewachsen ist, nicht nach hinten in den Rachenbereich rutschen kann. Nach dieser Behandlungsmethode beim Zahnarzt bleibt der Rachenraum weit geöffnet und es kommt mehr Luft in die Lunge und das Blut wird ausreichend mit Sauerstoff gesättigt.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass bei über 90% der Zahnarzt-Patienten die Schnarchschiene das Schnarchen reduziert und die Anzahl sogenannter Schlaf-Apnoen um ein Vielfaches gesenkt werden können. In Amerika tragen viele Zahnarzt-Patienten diese Schnarchschiene schon seit ca. 15 Jahren. Hier in Deutschland werden erst seit einigen Jahren diese Schnarchschienen beim Zahnarzt eingesetzt. Apnoe-Phasen treten gehäuft in den frühen Morgenstunden auf. Daher ist es wichtig die Schnarchschiene die ganze Nacht zu tragen.

Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten der Behandlung von Schnarchen und der Schnarchschiene  beim Zahnarzt erfahren? 

Dann rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch: Dr. George Bodeit – zertifizierter zahnärztlicher Schnarchmediziner

Kosmetische Zahnheilkunde

Viele Menschen sind unzufrieden mit dem Aussehen ihrer Zähne. Oft liegen Fehlstellungen vor die kieferorthopädisch gerichtet werden könnten. Die Korrektur dieser Fehlstellung ist auf kieferorthopädischem Weg bei Erwachsenen nur durch festsitzende Apparaturen zu beheben. Kleinere Fehlstellungen können mit Hilfe von durchsichtigen Schienen behoben werden.

Die kieferorthopädische Methode Zahnfehlstellungen zu richten ist jedoch zeitintensiv und dauert oft mehrere Monate bis Jahre.

Eine weitere Möglichkeit Fehlstellungen zu beheben bieten sogenannte Veneers.

Veneers sind Verblendschalen aus Keramik oder Kunststoff. Der Vorteil dieser Verblendschalen ist, dass diese ohne großen Substanzverlust auf die Zähne aufgeklebt werden. Zudem können Zahnform und Zahnfarbe korrigiert werden. Um auf diese Art eine hochwertige Ästhetik zu erzielen sind nur ein bis zwei Behandlungen erforderlich.

Eine Korrektur der Zahnfarbe ist durch ein sogenanntes Bleaching möglich. Hierbei werden auf schonende Weise dem Zahn dunkle Farbstoffe entzogen und dieser dadurch optisch aufgehellt.

Prophylaxe

Die zahnmedizinische Prophylaxe beschäftigt sich mit vorbeugenden Maßnahmen, die die Entstehung von Krankheiten an Zähnen und am Zahnhalteapparat verhindern sollen. Geht man nicht mit konsequenter Zahnpflege gegen Plaque (Zahnbeläge) vor, können die Bakterien Zähne und Zahnfleisch schädigen. Einige der Bakterien verursachen Karies. Das geschieht, indem sie u.a. Zucker in Säuren umwandeln, die dann dem Zahn Mineralien entziehen. Dem hält auch der härteste Zahnschmelz auf Dauer nicht stand: Löcher entstehen.

Die Zahnmedizin bietet heute ein umfassendes Angebot an modernen Prophylaxemaßnahmen. In unserer Praxis führen speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen diese Behandlungen durch.

Die Prophylaxe bei Kindern umfasst in erster Linie das Erlernen einer wirksamen Putztechnik. Weitere Maßmahmen sind das Versiegeln der Zähne, bakteriologische Kariesdiagnostik und die professionelle Zahnreinigung.  

Auch für Erwachsene, die eine solche umfassende Prophylaxe in ihrer Kindheit nicht erfahren haben, kann die Information über Putztechnik und weitere Aspekte der Zahnpflege interessant und hilfreich sein. Eltern sollten sie miterleben, um ihren Kindern die richtigen Ratschläge zu geben und selbst Vorbild sein zu können.

Aus all diesem Grund hat die Prophylaxe einen festen Stellenwert in der modernen Zahnmedizin. Ein noch heute gültiger Werbeslogan der siebziger Jahre lautet „Vorbeugen ist besser als heilen“

Zahntechnisches Labor

Unsere Praxis betreibt ein eigenes zahntechnisches Labor. Alle beschäftigten Zahnärzte haben eine Ausbildung zum Zahntechniker absolviert. Hierdurch kennt jeder Zahnarzt die Notwendigkeit und die Grenzen von statischen und biodynamischen Konstruktionen von Zahnersatz. Einmal die richtige Planung mit Ihnen erstellt, bildet die enge Zusammenarbeit mit den eigenen Zahntechnikern die Grundlage zur Gewährleistung von höchster Passform und Qualität bei individuellem Zahnersatz.

Auch bei einer erforderlichen Reparatur, steht Ihnen unser zahntechnisches Labor mit schneller Hilfe zur Seite.

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